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10.05.2019

Zahnersatz muss nicht teuer sein

Zahnzusatzversicherung frühzeitig abschließen

Kronen, Brücken, Implantate oder Prothesen: Zahnersatz ist für viele Kassenpatienten mit hohen Kosten verbunden. Wer eine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen hat, kann in solchen Fällen gelassener bleiben. Die Stiftung Warentest hat Tarife getestet – und viele gute Angebote gefunden.

Wer gesetzlich krankenversichert ist, muss beim Zahnersatz einen großen Teil der Kosten selbst übernehmen. So werden bei einer teuren Implantatversorgung gerade einmal gut 10 Prozent der Kosten übernommen. Und selbst bei einfacheren Lösungen muss der Patient damit rechnen, dass er mindestens rund die Hälfte der Rechnung selbst begleichen muss. Somit spreche einiges für den Abschluss einer privaten Zahnzusatzversicherung, sagt Michael Nischalke von der Stiftung Warentest.

„Die ist sinnvoll, aber sie richtet sich natürlich primär an Leute, die Wert auf einen höherwertigen Zahnersatz und nicht nur auf die Standard-Versorgung legen. Es geht also nicht um eine klassische Zahnbehandlung – Kariesentfernung, Parodontose-Behandlung im eigenen Sinne – sondern es geht wirklich um Zahnersatz. Wenn ich beispielsweise eine Brücke oder Krone brauche oder sogar ein Implantat. Dann kann so eine Zahnzusatzversicherung erheblich helfen.“

Zusatzversicherung vorausschauend abschließen

Immerhin konnten bei mehr als 230 untersuchten Policen, fast zwei Drittel eine gute oder sogar sehr gute Bewertung erhalten. Je mehr der Versicherer für teure Versorgungen zahlt und je weniger er die Kunden einschränkt, desto besser. Abschließen sollte man jedoch schon bevor der Zahnarzt zum Bohrer greift, sagt Michael Nischalke. Denn in der Regel dauert es 3 bis 5 Jahre bis ein Neukunde die vertraglichen Leistungen voll erhalten kann. Denn anfangs gelten häufig Wartezeiten und Erstattungshöchstgrenzen. Bereits vorhandene Implantate und Kronen sind auf jeden Fall ausgeschlossen und sogar nur angedachte oder empfohlene Behandlungen werden auch nicht mehr durch die neue Versicherung erfasst.

„Weil in dem Moment, wo mir der Zahnarzt bereits Hinweise darauf gegeben hat, dass da etwas getan werden müsste oder vielleicht sogar eine Behandlung angeraten ist, haben wir eigentlich schon eine begonnene Behandlung. Und dann gilt vom Versicherungsprinzip her immer dasselbe: Ein bereits bestehender Schaden kann vom Grundsatz her nicht nachträglich versichert werden.“

Versicherer können Krankenakte anfordern

Bei der Antragsstellung schummeln sollte man nicht, denn die Versicherer können auch die Patientenakte beim Zahnarzt anfordern. Und diese strengen Regeln gelten auch für jene, die bereits eine Zahnzusatzversicherung haben und über einen Wechsel des Versicherers nachdenken. Besser sei es, innerhalb des bisherigen Anbieters nach einem geeigneteren Tarif zu suchen.

„Das ist deshalb auch sinnvoll, weil dann zumindest für den Teil, den ich bereits abgeschlossen hatte, diese Wartezeiten, diese Erstattungsobergrenzen wegfallen. Und nur für den dann von mir neu hinzugekauften Teil dieses noch einmal aufläuft.“

Die Warentester berechneten die Preise der Zahnzusatzversicherungen für einen 43-jährigen Modellkunden. Generell wird zwischen sogenannten Hochleistungstarifen und einem Basisschutz unterschieden, der lediglich den Eigenanteil in der Regelversorgung übernimmt. Michael Nischalke:

„Die besten Tarife ersetzen im Grunde, das, was ich aus eigener Tasche zahlen müsste komplett – zu 100 Prozent. Das macht sie auch entsprechend teuer. Wir reden bei den besten Angeboten immerhin von Monatsbeiträgen von 40 bis 60 Euro. Umgekehrt: Wenn mir eine Standard- oder Regelversorgung reicht, ist es wesentlich günstiger zu bekommen. Die Tarife liegen so bei 8 Euro. Konkret: Eine ganz andere Situation hinsichtlich der Monatsbeiträge.“

Patienten können kostenlose Zweitmeinung einholen

Und noch ein Tipp: Bevor sich Patienten für eine aufwendige Behandlung entscheiden, sollten sie sich gründlich informieren. Auch über möglicherweise günstigere Alternativen. Gesetzlich Versicherte können bei den zahnärztlichen Beratungsstellen der kassenärztlichen Vereinigungen beispielsweise eine kostenlose Zweitmeinung einholen.

Vereinbaren Sie einen Termin mit mir.

Quelle: Deutschlandfunk.



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